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- RFID-Workshop Workshop EURO ID 2007 – 8.
Mai 2007 – Expocentre Köln
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RFID-Anwendungen mit komplexen Zusatzfunktionen
(Stand der Technik – Anwendungshemmnisse – Lösungswege
– RFID-Support)
Für viele RFID-Anwendungen (z.B. Kühlkette/Transportbehälter/...)
werden neben der eigentlichen Identifikationsaufgabe Zusatzfunktionen
wie z.B. Temperatur- bzw. Lichterfassung oder Kombination von Display-
und RFID in Verbindung mit einer zusätzlichen Datenverarbeitung
und Speicherung auf dem Label benötigt. Die adressierten (Sonder)-Anwendungen
werden in der Regel nicht zu den im Handel zugrunde gelegten Stückzahlen
führen (hier kommen sehr einfache Labelfunktionen zur Anwendung).
Um für derartige Systeme möglichst kostengünstige
RFID-Lösungen entwickeln zu können, ist es erforderlich
über eine gemeinsame Technologieplattform für diese Art
von Sonderlösungen zu verfügen und diese auch einer möglichst
breiten Anwendergruppe zur Verfügung zustellen. Es muss sichergestellt
werden, dass möglichst viele unterschiedliche Anwendungsgebiete
(z.B. Transportlogistik und Medizintechnik) mit wieder verwendbaren
Technologiemodulen abgedeckt werden. Auf diese Weise wird erreicht,
dass genügend hohe Stückzahlen bei der Fertigung dieser
neuartigen Transpondersysteme zustande kommen können (gemeinsame
Technologieplattform).
Auf dem Gebiet der RFID-Technologie hat es bisher eine Reihe von
technologischen Einzellösungen gegeben – der erforderliche
Durchdringungsgrad in Industrie und privatem Einsatz wird nur dann
erreicht werden, wenn es gelingt eine umfassende Integration im
Rahmen eines übergreifenden Systems (z.B. vollständige
Logistikketten) zu erreichen. Nur dann können die vom Thema
RFID ausgehenden technologischen Impulse im Sinne der Bedienung
durchgängiger Wertschöpfungsketten in Innovationen umgesetzt
werden. D.h. es muss eine optimale Verzahnung zwischen Technologieentwicklung
und betrieblichen Abläufen bzw. Anwendungen sichergestellt
werden.
Um die Einführung dieser neuen Technologien in den in frage
kommenden Industrie- und Handelbereichen optimal gestalten zu können,
ist es deshalb erforderlich für alle RFID-Projekte (Industrie/Handel/Medizin/Forschung/....)
einen systemischen Ansatz zu wählen (Systemintegration). Besonders
wichtig ist es, die Schnittstellen zu Systemen verschiedener Anbieter
von Endgeräten (auch mobil) in das Systemkonzept einzubeziehen.
Die Bereitstellung einer RFID-Modulplattform könnte eine optimale
Sicherung der erforderlichen Wissensbasis für Innovationen
und Beratung durch Analysen und Nutzerunterstützung im Bereich
RFID-Technologien und -Anwendungen sicherstellen.
Für große Unternehmen ist RFID bereits keine Option
mehr – diese Technologie wird genutzt und es werden weitere
Mehrwerte durch den RFID-Einsatz aufgedeckt und genutzt. Bei mittelständischen
Unternehmen (KMU) stellt sich eine andere Betrachtungsweise dar;
dort ist der wirtschaftliche Nutzen durch den Einsatz dieser Technologie
nicht klar. Zu groß sind die Bedenken, ob sich der Einsatz
der Technologie rechnet. Beide (große und kleine) Unternehmen
weisen erhebliche Potentiale für den Einsatz von RFID-Lösungen
mit Sonderfunktionen auf.
Der technologischen Realisierbarkeit stehen allerdings nicht unerhebliche
Entwicklungs- und Technologiehemmnisse gegenüber (Verfügbarkeit
RFID FrontEnd mit Sonderfunktionen (Chip für UHF/HF), Sensorikfunktionen,
Stückzahlen versus Kosten, Systemintegration, MiddleWare (IT-Anbindung),
....).
Auf dem geplanten Workshop sollen diese Probleme durch Redner aus
Industrie und Forschung vorgestellt und im Forum besprochen werden.
Es soll eine Bestandaufnahme zur Thematik RFID-Anwendungen mit komplexen
Zusatzfunktionen erreicht werden und eine entsprechende Expertenrunde
zur adressierten Thematik dauerhaft eingerichtet werden.
Workshop-Gliederung:
Beginn 9.00 Uhr
Session 1 – RFID FrontEnd
Session 2 - Anwenderanforderungen
Session 3 – Technologie/Kosten/Fertigung
Session 4 – Systemintegration/Mehrwerte/IT-Einbindung
Ende 16.00 Uhr
Moderator: W. John, FhG IZM ASE Paderborn/InnoSYS
NRW
Fraunhofer Gesellschaft - Institut Zuverlässigkeit und Mikrointegration
Abteilung Advanced System Integration - Paderborn
Technologiepark 34
D-33100 Paderborn
Germany
Telefon: +49 – 5251 – 5402 - 100
Telefax: +49 – 5251 – 5402 - 105
Email: Werner John
Weitere Hinweise (Beispiel für RFID mit komplexen
Zusatzfunktionen):
Das Projekt PARIFLEX wird als Referenzprojekt der Initiative Innovative
Industrielle Systemintegration NRW (InnoSYS) geführt. Auf den
dortigen WEB-Seiten (www.innosys-nrw.de – siehe => Referenzprojekte
=> PARIFLEX) stehen zwei Videos mit weiteren Erläuterungen
zum Projekt zur Verfügung.
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